DeVORE FIDELITY | Hochwirkungsgradlautsprecher | Orangutan Reference

Hersteller
DeVORE FIDELITY
Modell
Orangutan Reference
_NA_
Merkmale
  • Semi-Aktiv System mit 4 Gehäusen
  • Bass-Machine mit regelbarem 700W Class-D Verstärker
  • Alle Chassis sind Eigenentwicklungen von DeVore Fidelity
  • Hochwirkungsgradlautsprecher: 98 dB/W/m
  • AusführungVK incl. MwSt.
    Orangutan O/Reference - Gehäuselackierung und Furnier frei nach Wahl des Kunden 95.000,00 €
    Beschreibung

    DeVore Fidelity - Orangutan Reference

    Orangutan Reference

    Die Orangutan-Reference ist ein vierteiliges Lautsprechersystem. Die Entwicklung ist der ultimative Ausdruck des technisch Machbaren, in der DeVore Fidelity Orangutan Serie.
    Das O/Reference-System bietet eine beispiellose Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Es kann in nahezu jedem Raum installiert werden und passt zu fast jeder Einrichtung.


    O/Reference A

    Der 10" Papierkonus-Tieftöner hat ein Gussbronze Chassis und einen komplett neu entwickelten Antrieb, der mit einem reinen AlNiCo Magneten, Kupfer Faraday-Ringen über und unter dem Spalt, einem Titan Spulenkörper und einem Bronze Phase-Plug optimiert wurde. Das Ergebnis ist eine bessere magnetische und induktive Linearität, eine höhere Empfindlichkeit und eine um eine Größenordnung geringere Verzerrung, über den größten Teil des Frequenzbereichs.

    Der 1" Hochtöner hat eine Seidenkalotte, die von einem gegossenen und bearbeiteten Bronze Horn mit einem völlig neuen Hochtöner Antrieb geladen wird. Der große Seltene-Erden Magnet bewegt eine unterhängende Schwingspule, für eine verbesserte Linearität bei niedrigen Höhenfrequenzen und einer höheren Empfindlichkeit.

    Der 0.75" Seidenkalotten Superhochtöner ist mit einem gegossenen und bearbeiteten Bronze-Horn und einem Seltene-Erden Magnet ausgestattet.

    Die massiven, maschinell bearbeiteten Bronzerohre und die Trägerplatte aus Messing sind vom Gehäuse entkoppelt, um Vibrationen zu reduzieren.

    O/Reference B

    Der 11-Zoll Tieftöner Korb ist aus verstärktem Aluminium und hat einen völlig neuen Antrieb, der einen massiven Hub von 2.25 Zoll erreicht.

    Der 11-Zoll Passivradiator aus verstärktem Aluminium hat mit natürlicher Abstimmung im Gehäuse eine Resonanzfrequenz von unter 20 Hz, ohne Entzerrung.

    Die starre Schallwand ist aus 2 Zoll dickem Birkensperrholz. Die Tieftöner werden zur Reduzierung von Vibrationen von einer massiven Messing Trägerplatte gehalten.

    Der integrierte 700 Watt Class-D Verstärker, mit vollständig analogem Signalweg, hat eine voll einstellbare Tiefpass-Frequenzweiche, mit variabler Phase, Subsonic-Filter und Entzerrung bei 20 Hz und 35 Hz, zur Anpassung an verschiedene Rauminstallationen.

    Orangutan Reference

    Die Evolution der Orangutan-Reference

    "Was verkörpert die Orangutan-Reference?" "Warum sind es vier Gehäuse?" und "Warum ist das System so teuer?" Das sind die häufigsten Fragen, die Kunden zu dem Orangutan-Reference System haben, die ich hier möglichst erschöpfend beantworten werde.

    Das Orangutan-Reference Projekt begann ursprünglich im Jahr 2011, mit der Fertigung der ersten selbst entwickelten Bronze Hochtonhörner. Die ersten Tieftöner mit AlNiCo Antrieb folgten 2012. Das Projekt erhielt Anfang 2014 eine höhere Priorität, als Reaktion auf den Wunsch unserer Kunden, nach einer noch besseren O/96. Viele mögliche Ausführungen wurden erforscht, darunter riesige 15-Zoll Versionen, Versionen mit offener Schallwand und Versionen mit mehreren Treibern.

    Nach der Erkenntnis, dass der einzige Weg den Konflikt zwischen der Beibehaltung des Lautsprechers als Zwei-Wege System und der Erhöhung der Transparenz zu lösen darin bestand, die Auslenkungen des 10-Zoll Hauptlautsprechers etwas zu reduzieren, nahm die endgültige Konfiguration mit 4 Gehäusen Gestalt an. Die Verlagerung der unteren Oktave aus dem Hauptgehäuse ermöglichte eine echte Optimierung des Haupttreibers ab 40 Hz und eine drastische Reduzierung der Gehäuseschwingungen.

    Ebenso wurde der Tiefbass-Treiber für den Einsatz unterhalb von 20 Hz optimiert. Mit einem neuen verstärkten Chassis, einer stärkeren Membran und einem enormen Antrieb, der Auslenkungen von über 2-Zoll aushält. Bei der Menge an Energie und Turbulenzen die dieser massive Treiber erzeugt, war eine Gehäuseabstimmung mit Reflexöffnungen nicht mehr möglich. Deshalb wurde ein passiver Radiator entwickelt, der eine natürliche Abstimmung der O/Reference-B Bassmachine bis unter 20 Hz, ohne jegliche Entzerrung möglich macht. Nach vielen Experimenten kam ich zu dem Schluss, dass ein natürlich abgestimmtes Basssystem für eine perfekte Integration mit den natürlich abgestimmten O/Reference-A Hauptlautsprechern unerlässlich war.

    Auf Grund der erhöhten Empfindlichkeit der O/Reference-A Hauptlautsprecher auf 98 dB, muss die O/Reference-B enorme Leistungsreserven vorhalten, um ohne Verzerrungen oder Kompression mithalten zu können. Ein hochmoderner 700 Watt Class-D Verstärker wurde für die Feinabstimmung und perfekte Integration mit dem Rest des Systems mit einer rein analogen Steuerschaltung kombiniert. Während dies auf dem Papier ausreichend war, zeigte sich bei umfangreichen Experimenten, dass der Grad der Integration der O/Reference-A und B je nach dem für die Hauptlautsprecher verwendeten Verstärker stark variierte. Die Transparenz der O/Reference Lautsprecher veränderte sich deutlich, durch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Röhren- oder Halbleiterverstärkern, Single-Ended, oder Push-Pull Verstärkern usw. Es wurde klar, dass der O/Reference-B von genau der gleichen Komponentenkette gespeist werden muss wie der O/Reference-A, damit über den gesamten Frequenzbereich die gleiche Tonalität, Farbe und Textur erhalten bleibt. Der Bassmachine Steuerschaltkreis nimmt das Ausgangs-Signal vom Verstärker der die Hauptlautsprecher antreibt ab und verwendet dann seinen eigenen 700-Watt Verstärker, um die Tieftöner zu versorgen.

    Orangutan-Reference Entwicklung

    Die Bronze-Chassis und Hörner erforderten die mit Abstand größte Investition. Diese Teile werden in Indiana gegossen und in Virginia bearbeitet, bevor sie zur Endefertigung zu uns nach Brooklyn kommen und dann zum Einbau unserer Treiber nach Norwegen geschickt werden. Das Gussverfahren ist die effizienteste Methode zur Herstellung dieser Teile, da 90-95 % weniger Abfall anfällt, als bei der Bearbeitung aus einem massiven Materialblock, wie es bei den meisten Kleinserien üblich ist. Es erfordert jedoch weitaus mehr Investitionen im Vorfeld, weil Modelle und Formen für den Bronze Guss hergestellt werden müssen. Für die klanglichen und ästhetischen Vorteile lohnt es sich meiner Meinung nach aber.

    AlNiCo-Magnete (Aluminium-Nickel-Kobalt-Magnete) waren jahrzehntelang ein Industriestandard, bevor Ferritmagnete wegen ihrer weitaus geringeren Kosten die Oberhand gewannen. Ferritmagnete für die Lautsprecher Konstruktion sind in fast jeder Größe und Form als Standardoption erhältlich. Nicht so bei AlNiCo Magneten. Diese Magnete müssen auf Bestellung gefertigt werden, und die Stahlteile, aus denen der Rest des Antriebs besteht, werden alle einzeln bearbeitet und nicht zu Tausenden ausgestanzt. Unser Magnetmaterial Lieferant musste in neue Werkzeuge investieren, um die Magnete für die O/Reference-A Haupttreiber herzustellen. Aber es steht außer Frage, dass AlNiCo besser klingt und besser funktioniert, mit weitaus geringeren harmonischen Verzerrungen im Mitteltonbereich des 10″ Haupttreibers.

    Es gibt viele andere kostspielige Elemente des O/Reference Systems, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde. Es genügt zu sagen, dass der Preis nach derselben Formel kalkuliert wurde, wie bei allen unseren Modellen. Die enormen Entwicklungskosten sind in dieser Kalkulation nicht berücksichtigt, so dass das O/Reference System allein, selbst bei seinem hohen Preis, für uns niemals rentabel sein wird. Wir haben mit der aufwändigen Entwicklung in unsere Zukunft investiert. Ein großer Teil der Technologie wird bei preisgünstigeren neuen Modellen Verwendung finden. Die Bronzeteile sind am offensichtlichsten, weil wir sie mit minimalen Änderungen für andere Treiber, auf demselben Chassis und denselben Hörnern einsetzen können.

    Das O/Reference System ist genau NICHT das geworden, was viele Kunden erwartet hatten. Niemand hatte mit vier Gehäuse oder dem hohen Preis gerechnet. Als von reinen Profitgedanken getriebenes Projekt war das O/Reference System zunächst ein Desaster, für DeVore Fidelity. Wir hätten in kurzer Zeit viele Orangutan Modelle für 20-30.000 Dollar an wartende Kunden verkaufen können. Aber ich habe mich gegen diesen Weg entschieden. Ich wollte wissen, wo die absoluten Grenzen liegen. Und so habe ich fast ein Jahrzehnt lang weiter getüftelt. Das Ergebnis ist das hier vorgestellte Lautsprechersystem. Ich bin sehr stolz auf die O/Reference und halte sie für ein echtes Referenzprodukt. Auf der Münchener High End Show, aber vor allem in unserem Hörraum hier in Brooklyn, sowie an praktisch jedem anderen Ort, hat die O/Reference die unglaublichsten Musikerlebnisse reproduziert, die ich je hatte. Im Vergleich zu den "Ultra-Fi"-Lautsprechern, mit denen das System konkurriert, ist das System ein absolutes Schnäppchen. Ich weiß nicht, ob wir viele davon verkaufen werden - was ich natürlich hoffe - aber im Großen und Ganzen ist die O/Reference genau das geworden was sie sein sollte.

    Viel Spaß beim Zuhören!

    John "Top Banana" DeVore


    Presse

     "Beim Hamburger H.E.A.R-Vertrieb standen Lautsprecher von DeVore Fidelity, Elektronik von Audiomat sowie Kabel von Tellurium auf dem Hörplan. In der „Hörkammer“ von H.E.A.R. durfte man sich wie im Affenhaus fühlen. Hier machten sich die neuen Orangutan Reference Lautsprecher von DeVore Fidelity ganz schön breit. Der Klang war tierisch gut. Kraftvoll und klangstark überzeugte die Kombi mit toller Dynamik, hoher Auflösung und einer sehr „livehaftigen“ Räumlichkeit, die das Musikgeschehen eher involvierend denn akademisch in den Raum stellte. Wenn ich das Live-Erlebnis zur Referenz für den Musikgenuss daheim erkläre, war das hier ganz klar meine „Best of Show“-Vorführung."
    Martin Mertens von Fairaudio in seinem Rückblick auf die Highend 2019 in München


    “John Devore unveiled his first attack on state-of-the-art sound and hit out of the park. An immersive musical experience rarely experienced with most audio systems. Extraordinary dynamic ease.”
    Myles Astor, Audio Nirvana


    “The level of refinement and power embodied in the O/Ref System is a thing to behold”
    Michael Lavorgna, Twittering Machines


    “O/Reference: heaven on earth
    If you’re done chasing the rabbit and want to finally catch it, you’ve come to the right place..”
    Waldemar Nowa, Info Audio


    “They take up a whole lot less space than any of the other statement systems I know of, but don’t think for a minute that the DeVore Fidelity’s Orangutan Reference Speaker System isn’t in that league. I promise you they compete with any speaker system.”
    Jack Roberts, The Audio Beatnik


    “In the end this was a showstopper of a room where time and space seemed at odds and had me low-whistling a few times at what I was hearing.”
    Rafe Arnot, Audiostream

    High End Munich 2019: A Tradition In Listening with DeVore Fidelity (twitteringmachines.com)

    DeVore Orangutan Reference | High End 2019 (parttimeaudiophile.com)

    The Devore Fidelity Orangutan Reference (stereophile.com)

    Die Bedeutung des Burn-In Effektes

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    Der Einfluss des Einspielens (Burn-In) in den ersten 200-500 Betriebsstunden auf die Musik-Wiedergabe

    Lautsprecherkabel